Max Pauly

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Tysk industrimand og optiker. Lærte sig glasslibningens kunst og fik gennem Ernst Abbé ansættelse hos optikfirmaet Carl Zeiss. Nedenstående gengives Max Wolfs nekrolog fra 1918. Det fremgår, at Pauly var en energisk person med mange interesser. Som industrimand fik hans opfindsomhed kulforbruget i den tyske sukkerindustri til at falde med 30% :-). Han fremstillede adskillige store linser, herunder Urania Observatoriets 10" linse, der dog ikke er med i Wolfs omtale i nekrologen.



Max Pauly og hans kone
Max Pauly og hans kone.
Udateret fotografi




Max Pauly 1849-1917

Als Sohn eines Postsekretärs in Halle a. S. am 15. November 1849 geboren, das älteste dreier Geschwister, zweier Sohne und einer Tochter, erlebte er eine unruhige Jugend.

Der Vater, ein heller Kopf, aber unsteter und heftiger Gemütsart, quittierte infolge von Reibungen den Postdienst und widmete sich geologischen Studien. Er siedelte 1859 nach Harzgerode über, um dort die Leitung einer privaten Bergbaugesellschaft zu übernehmen. Der Berufswechsel ins Unsichere bildete den Grund zu jahrelangen Unstimmigkeiten mit der kunstsinnigen und seelenvollen Frau, ein Verhältnis, das den Kindern den Sonnenschein der Jugend verdunkelte.

Max, ein schwächlicher Junge, kam 1858 in die Franksche Schule in Halle, 1859 in die Volksschule nach Harzgerode, 1862 fern vom Vaterhause in die Realschule des Waisenhauses in Halle, 1863 in die Realschule in Halberstadt. Von dort wurde er, trotzdem er ein hervorragender Schüler war, vom Vater, dem es zu langsam zum Geldverdienen ging, 1866 zum Schlosser Dittmar, dem Nachbar in Harzgerode, in die Lehre gegeben. 1867 kam der Junge als Schlosser in die Maschinenfabrik von J. Billeter und später zu Billeter & Klunz in Aschersleben.

Das Jahr 1868 wurde verhängnisvoll. Die Bergbaugesellschaft war verkracht, der Vater brotlos, die Mutter durch eine Lahmung ans Bett gefesselt. Drei Jahre mußte der junge Pauly sein Brot als Schlossergeselle verdienen und die Familie ernähren helfen. In dieser schweren Zeit gab ihm die innige Liebe zur Schwester Lisbeth, die selbst aufopfernd die Mutter pflegte und das Haus versah, die Kraft, allen Jammer zu tragen. Damals knüpfte sich zwischen beiden Geschwistern ein festes Band, das alle Lagen des Lebens durchhielt und rührende Früchte trug.

Anfang der siebziger Jahre faßte der Vater Fuß in Halle. Die Verhältnisse besserten sich. In der Braunkohlenöl-Industrie entstand ihm ein guter Verdienst, und als Erfinder des Grudebetriebes in den Familien ist er zum bleibenden Wohltäter des Harzes geworden.

Max konnte die Gewerbeschule in Halberstadt beziehen, die er glänzend absolvierte. Sein Vater suchte ihn in der damals aufblühenden Zuckerindustrie unterzubringen. So kam er 1871 als Volontär zu dem berühmten Direktor Bodenbender nach Wasserleben. Da dieser dem begabten Jüngling dringend zum Studium riet, schickte ihn der Vater in der Folge auf die Universitäten Berlin und Halle und die technische Hochschule in Berlin. Nach absolviertem Studium wurde er Assistent bei Bodenbender, hielt dann 1 Semester Vorlesungen an der Zuckerschule in Braunschweig, richtete 1875 die Zuckerfabrik Ciesar bei Florenz ein und machte von seinen Ersparnissen Reisen durch Italien, 1876 promovierte er in Göttingen mit der Dissertation: über Amidoderivate des Benzophenons und Azetons. »Sie haben mir mächtig auf den Zahn gefühlt«, äußerte er später lachend, »aber ich schaffte es«. Nach einer Kampagne bei Bodenbender, mit dem er eine Arbeit über die Glutaminsäure veröffentlichte, trat er 1876 - 77 seine erste Direktorstelle in Schwoitzsch b. H. an; aber schon 1878 übernahm er die Direktion der großen Zuckerfabrik Brottewitz b. Mühlberg a. d. Elbe.

Hier in Mühlberg lebte er sich ein; 19 Jahre wirkte er hier ununterbrochen organisierend, verbessernd und erweiternd. Von Jugend auf technisch hervorragend begabt - mit 4 Jahren baute er eine alte Uhr zusammen, und mit 8 Jahren konstruierte er eine Sonnenuhr, die auch das Datum anzeigte -, durch seine Schlosserzeit an die praktischen Griffe gewohnt, durch sein vielseitiges Studium mit weitem Blick versehen, fand er überall zu verbessern und Neues zu erfinden. Sein damaliger Assistent, Direktor Steffens, berichtet von den ganz neuartigen Maschinenanlagen, die damals geschaffen wurden, und den durchgreifenden Verbesserungen in den damals üblichen Arbeitsverfahren. Pauly allein gebührt das Verdienst, wie Prof. Herzfeld schreibt, das Elutionsverfahren seinerzeit lebensfähig gemacht zu haben, indem er zeigte, daß die Auslaugung des Melassekalkes nur unter Bewegung und nicht, wie Bodenbender annahm, in der Ruhe möglich ist. Pauly hat viele Verbesserungen in der Zuckertechnik bekannt gegeben; erwähnt sei sein Transporteur zur Füllung der Diffuseure. Das Hauptverdienst Paulys, das seinen Namen weltbekannt gemacht hat, liegt in einer noch heute überall verwandten Erfindung, die auf dem Verkochen von Saften unter Druck beruhte, des »Paulykochers« (1889) einer Erfindung, die über die Zuckerindustrie hinaus weitgehende Anregung hinsichtlich der besseren Warmeausnutzung beim Verdampfen von Flüssigkeiten gegeben hat. Wie segensreich sie gewirkt hat, geht daraus hervor, daß durch ihre Initiative der Kohlenverbrauch in der Zuckerindustrie um 30 % zurückgegangen ist.

Eine eingehendere Würdigung dieses Arbeitsgebietes von Pauly bleibt Fachkreisen vorbehalten. In dieser Zeitschrift müssen wir eine andere Tätigkeit Paulys betonen.

In Mühlberg gründete auch Pauly die eigene Familie. In Dresden fand er die Frau, der er in treuer Liebe anhing und die er Zeit seines Lebens auf Händen trug. Von Klara, geb. Kühner, empfing er seinen Sohn und seine Tochter.

Frau Paulys Interessen lagen zwar auf schöngeistigem Gebiet; sie verstand es aber, sich in Paulys Interessen einzuleben und ihn im Verkehr mit seinen Leuten zu unterstützen. Die ganze Fabrik bildete bald eine große Familie, deren Haupt Pauly und seine Frau waren, und die zahlreichen Besucher aus aller Welt, die kamen, um Paulys Werk zu studieren, fanden immer ein gastfreies Haus, aus dem das Scheiden schwer fiel.

Eigentümlichkeit Paulys war seine geistige Ruhelosigkeit und seine Vielseitigkeit. Von Jugend auf ein leidenschaftlicher Schmetterlingssammler - hat er doch um ein Haar sein Doktorexamen über der Jagd eines seltenen Schmetterlings verpaßt -, ein eifriger Geologe, Botaniker und Photograph, verwandte er sehr viel Zeit auf die Befriedigung dieser Liebhabereien und das damit verbundene Studium. Seine Mikrophotographien erregten Aufsehen. Wenn er dabei den Obstbaumschnitt und die Kultur als Meister beherrschte und als Geflügelzüchter und Bienenvater von weither wegen seiner Musteranlagen aufgesucht wurde, wenn er nah und fern wissenschaftliche Demonstrationsvorträge hielt, so ist es schwer zu begreifen, daß er dabei solch fundamental Leistungen auf seinem Fachgebiet zustande bringen konnte.

Es beherrschte ihn von Kindheit auf die Sehnsucht nach den Sternen, und es überkam ihn in diesen Jahren die Lust, sich selbst Linsen zur Beobachtung anzufertigen. Er begann Anfangs der achtziger Jahre ganz im Stillen mit kleineren Schleifversuchen und dem eifrigen Studium der praktischen Optik. Auf einer Ausstellung (Görlitz 1885) sah er ein Spiegelteleskop, dessen Spiegel ein Herr v. Schlicht geschliffen und Herr G. Meißner in Potsdam montiert hatte. Das veranlaßte ihn, mit Herrn v. Schlicht, einen Liebhaber der praktischen Optik, der auch für H. C. Vogel Spiegel und Objektivprismen angefertigt hat, in Beziehung zu treten. Bei ihm, den er in Potsdam besuchte, lernte er die ersten praktischen Kniffe der Flächenbearbeitung. Sehr rasch arbeitete er sich in die verschiedenen Methoden der Technik ein. Zwei intelligente Arbeiter aus der Zuckerfabrik, der Schmied August Schäfer und der Maurer Karl Tauchnitz, wurden für die Arbeit herangezogen, so daß der letztere die Schleifarbeit der erstere besonders die mechanischen Arbeiten übernahm. Zeitweise wurde noch eigene Feinmechaniker angestellt. Die praktische Erfahrung seiner Schlosserzeit und seine durch die Not gestalte Zähigkeit befähigten Pauly rasch, viele Schwierigkeit zu überwinden, die viele andere abgeschreckt haben, und sehr bald betrieb er die Schleiferei nicht mehr, um sich Fernrohre zum Beobachten zu bauen, sondern weg des Schleifens und Prüfens selbst, die ihn ganz in ihren Bann zogen. Sein charakteristischer Ausspruch: »Zucker machen kann jeder, aber der Zucker, den ich mache, soll der beste sein«, gab ihm auch hier den Maßstab.

Eigene Methoden der Rohbearbeitung des Glases, eigene Methoden zur Untersuchung des Materials und der Flächen wurden ersonnen. Oberstes Prinzip war Pauly, entgegen anderen Anschauungen, wenn irgend möglich die Form der Linsen streng der Rechnung entsprechend in aller Schärfe auszuführen und nur die durch Inhomogenitäten bedingte empirische Korrektion vorzunehmen, worin ihm allerdings kein zweiter gleich kam. Aluminiumtaster bisher ungekannter Genauigkeit und neu Prüfungsapparate aller Art wurden konstruiert. Die Radien ließ er sich meist von einem befreundeten Oberlehrer in Leipzig und später von ihm bekannten jüngeren Optikern in Jena rechnen, obwohl er sich anfangs auch selbst in Rechnungen versuchte. Besonderes Gewicht legte er auf die Vermeidung von Zonen und ersann besondere Kunstgriffe, ihr Entstehen möglichst gleich zu erkennen und zu verhüten. Die extrafokalen Bilder seiner späteren Objektive zeigten eine bis dahin unerhörte Zonenfreiheit, die jeden Astronomen erstaunen machte. Ebenso erkannte Pauly bald daß eine große Fehlerquelle bei den meisten Optikern durch die Verspannung der Linsen beim Auffuttern entstand. Er vermied daher das Kitten möglichst bei großen Linsen oder, wo er Kitten mußte, verwandte er die größte Sorgfalt, um Spannungen zu vermeiden. Später ersann er auch ein eigenes Verfahren, die strenge Parabelform seinen Hohlspiegeln zu erzielen.

Bis Anfang der neunziger Jahre sind nur Maschinen mit Hand- und Fußbetrieb verwendet worden; von da ab traten Maschinen mit Kraftantrieb an ihre Stelle, die im Keller seines Wohnhauses aufgestellt wurden. Eine Poliermaschine für Flächen bis 600 mm entstand 1895.

Es kam mit der Zeit eine Menge von Feinoptik aus dieser Liebhaberwerkstätte: Teleskopspiegel, Prismen, Prismensätze, Fernrohrobjektive und Okulare aller Art. Eine Anzahl ging an Meißner in Berlin und andere, die sie montierten und verkauften. Eine Reihe von Linsen ging aber unmittelbar an Liebhaber der Himmelskunde, und zwar meist so gut wie ohne Zahlung. Sobald Pauly überzeugt war, daß der Betreffende ernstlich wissenschaftlich sich betätigte und mittellos war, kannte seine Freigebigkeit kaum eine Grenze. Von den Erzeugnissen dieser Periode seien erwähnt: ein 6" Objektivprisma für O'Gyalla (1886) und die beiden 10" Objektivprismen für O'Gyalla; und Hereny (1893) deren einem wir v. Gothards Nebelspektren verdanken, das 8" Objektiv für den eigenen Gebrauch (1888), ein 6" Objektiv für Grinenko und ein gleiches für Fauth (1891).

In die Jahre 91-94 fallen Paulys Versuche mit Apochromaten aus den neuen Gläsern Schotts, die, bei vollem optischen Erfolg, zwar die Unbeständigkeit dieser ersten neuen Glassorten erwiesen, zugleich aber die Anregung zur Fortsetzung der erfolgreichen Schmelzversuche Dr. Schotts bildeten. Es entstand u. a. damals ein 7" Apochromat für die Jenaer Sternwarte, ein 6" Apochromat fur die Berliner Urania, der 7" Apochromat für Fauth, mit welchem die Parallelbeobachtungen Fauths mit Brenner ausgeführt wurden. Versuche mit Gauß-Objektiven folgten, denen auch indirekt der 25 cm-Achromat des Unterzeichneten seine Entstehung verdankte.

Anfang der neunziger Jahre wurde fur die eigene Sternwarte nach Entwürfen seines Freundes v. Konkoly der 8-Zöller montiert und eine primitive Kuppel gebaut. Ein Passageninstrument von v. Gothard und eine Strassersche Pendeluhr vervollständigten die kleine Sternwarte Paulys, auf der eifrig Sonne und Planeten beobachtet wurden, die aber hauptsächlich der Prüfung neuer Apparate diente.

Durch die Beziehungen mit den Optikern in Jena und mit Dr. Schott kam Pauly mit Abbe in Berührung, der in der selbstlosen, begeisterten Arbeit Paulys sein sympathisches Gegenstück fand. Als daher in Abbe, durch Freunde angeregt, sich der Gedanke gefestigt hatte, beim Zeiß-Werk die Herstellung astronomischer Instrumente aufzunehmen, war es naheliegend, daß er versuchte, Pauly fur das Vorhaben zu gewinnen.

Paulys Gesundheit hatte durch den Doppelberuf recht gelitten. Er war, wie Sterten berichtet, trotz der vielseitigen Beschäftigung die erste Autorität in seinem eigentlichen Beruf geblieben und hatte die Fabrik, dem stark anwachsenden Betrieb entsprechend, fortwährend erweitert und auf höchster Höhe erhalten. Der Arzt riet ihm, eine seiner Tätigkeiten aufzugeben. Er entschied sich zugunsten der Optik. ,,Zucker machen könne auch ein anderer, große Linsen schleifen aber nicht”, meinte er. Auch der Wunsch, die heranwachsenden Kinder in der Schulzeit im Hause behalten zu konnen, spielte mit.

So folgte Pauly dem Ruf nach Jena und übernahm es, als Teilhaber, eine astronomische Abteilung am Zeiß-Werk ins Leben zu rufen f 1. April 1897 Sowohl Schäfer als Tauchnitz begleiteten ihn. Sie waren in der Folge seine treuen und unermüdlichen Helfer, auf deren Geschicklichkeit und Erfahrung er sich verlassen durfte.

Es wurde Pauly nicht leicht, aus der selbständigen Stellung als Direktor einer der größten Zuckerfabriken sich in die doch abhängige Stellung im Zeiß-Werk hineinzufinden, und es war für ihn - den großen Organisator und unternehmenden Geschaftsmann - entschieden ein Fehler; nach dem Tode des großen Abbe seine Teilhaberschaft aufzugeben, um Zeißscher Beamter zu werden.

Unter manchen Schwierigkeiten, die besonders der von Pauly noch nicht beherrschte mechanische Instrumentenbau verursachte, wurden die ersten größeren Instrumente konstruiert und neue Arbeitsmaschinen eingerichtet.

In emsiger Arbeit verstrich die Zeit, in stetem Gedankenaustausch mit dem genialen Abbe vervollkommneten sich Methoden und Einrichtung. überall fand der stille Beobachter zu jener Zeit die Spuren Paulys auch in den anderen Abteilungen des Zeiß-Werkes. Ohne es zu wollen und ohne, daß es die meisten merkten, hafteten Paulys Anregungen und trieben Früchte.

Die Theoretiker H. Martin und A. König leisteten begeistert Unterstützung mit neuen optischen Rechnungen; Herr Orth versuchte sein bestes in feinmechanischen Konstruktionen.

In dem Astronomen W. Villinger (1902) und dem Ingenieur Fr. Meyer (1903) verstand Pauly originelle Helfer für Optik und Instrumentenbau zu finden und stellte so zwei hervorragende Männer an die richtigen Stellen.

Die Abteilung sicherte sich bald durch ihre Arbeiten großes Ansehen in der astronomischen Welt. Auch die im wesentlichen von Pauly selbst konstruierten Aussichtsfernrohre oder militärischen Lichtsignalapparate verbreiteten den Ruf der Anstalt in weitere Kreise.

Von größeren Instrumenten, die unter Pauly aus dem neuen Institut hervorgingen, erwähne ich: den dreifachen 150, 120, 120 mm-Refraktor für Simeis (00-04), das 720 mm-Spiegelteleskop für den Königstuhl (01-04), das 640 mm- Objektivprisma für die Kap-Sternwarte (02) das Zenitteleskop für die Jenaer Sternwarte (04-06), das 400 mm-Spiegelteleskop für Innsbruck (03-05), ein 1000 mm-Spiegelteleskop für Bergedorf (08-11), den 145 mm-UV-Petzval mit 15° und 10° Objektivprismen für das Yerkes-Observatory (05, 11), den dreifachen 360 mm-Refraktor für Neuchatel (08-10), das ?" Objektiv für die Berliner Sternwarte (08-11), die 350 und 300 mm-Objektive für Zürich (08-11), den 340 mm-Astrographen für Bergedorf (09-11), den 650 mm-Refraktor für Babelsberg und das 1914 begonnene, wegen des Krieges unvollendete 1200 mm-Spiegelteleskop für das gleiche Institut.

So ist in diesen 14 Jahren durch Pauly und seine Mitarbeiter die Großoptik in Deutschland zu unerwarteter und sich immer steigernder Entfaltung gelangt, und ihr Aufblühen wird dauernd an den Namen Pauly geknüpft sein.

Pauly, dessen Gesundheit in den Letzten Jahren sichtlich zurückging, und der sich aus verschiedenen Gründen in seiner Stellung nicht mehr wohl fühlte, löste 1912 seine Beziehungen zum Zeiß-Werk.

Die letzten Jahre seines Lebens widmete er sich fast ganz seiner Frau und seinen Kindern. In aller Stille aber pflegte er seine alte Wissenschaft, die Chemie: Er arbeitete eifrig über Kolloide. Leider schritt seine Krankheit, die durch die Aufregungen und Entbehrungen des Krieges Nahrung erhielt, rasch weiter. Sein früher so unvergleichlicher, goldiger Humor, der ihn seinen Freunden so wertvoll machte, hatte ihn verlassen. Wehmutsvoll und gebeugt durch die Leiden erwartete er den Tod, der ihn uns am 26. April 1917 entriß.

Pauly verstand es wie wenige, die Fähigkeiten von Leuten zu erkennen und sie für einen Zweck zu begeistern. Vor keiner Schwierigkeit scheute er zurück; alles, was er in die Hand nahm, ging schließlich, wenn auch oft nach vielen Verbesserungen. Alle Probleme wußte er mit ideenreichem Scharfblick von den verschiedenen Seiten anzupacken. In allem, was er angriff brachte er es zu einer Meisterschaft, aber die Vielseitigkeit war ihm stets Gefahr; sie hinderte ihn wohl, noch höher zu steigen.

Von Manchen, die ihn nicht aus nächster Nahe kannten, ist die geistige Bedeutung Paulys nicht recht erfaßt worden. Das kommt daher, daß er, im Umgang ein bescheidener und stiller Mensch, sich nirgends vordrängte, aber doch bei jedem Umgang stets der anregende und gebende Teil war, ohne daß es die meisten wurden.

Astrowerkstatt um 1904 Max Wolf
Astronomische Werkstaat Paulis, um 1904
Max Wolf, Direktor der Sternwarte Heidelberg-Königstuhl

Königstuhl 1918 Juli. Max Wolf




Under oversættelse af Holger Nielsen


Max Pauly 1849-1917

Han blev født den 15. november 1849 som søn af en postsekretær i Halle an der Saale; han var den ældste af tre søskende, havde to brødre og oplevede en ungdom fyldt af uro.

Faderen, som var et lyst hovede, men af en ustadig og heftig natur, opsagde på grund af gnidninger sin stilling ved postvæsenet og widmete sich geologiske studier. I 1859 flyttede han til Harzgerode for der at overtage ledelsen af et privat bjergværk. Overgangen til en usikker stilling lagde grunden til årelange misstemninger med den kunstsinnige og sjælefulde kone, et forhold som berøvede børnene deres ungdoms solskin..

Max, der var en svagelig dreng, kom i 1858 i Franksche Schule i Halle, 1859 i folkeskolen i Harzgerode, 1862 fjernt hjemmefra i realskolen på Vajsenhuset i Halle, 1863 i realskolen i Halberstadt. Derfra blev han, på trods af, at han var en fremragende elev, af faderen, for hvem det gik for langsomt med at tjene pange, i 1866 sat i lære hos kleinsmeden Dittmar, deres nabo i Harzgerode. I 1867 blev den unge mand kleinsmed i J. Billeters maskinfabrik og senere hos Billeter & Klunz i Aschersleben.

Året 1868 blev skæbnesvangert. Bjergværksselskabet var gået konkurs, faderen stod uden arbejde, moderen blev lænket til sengen af en lammelse. I tre år måtte den unge Pauly tjene sit brød som kleinsmedelærling og hjælpe med til at ernære familien. I denne svære tid gav hans dybtfølte kærlighed til søsteren Lisbeth, som selvopofrende passede den syge mor og holdt hus, kraften til at bære al elendighed. Dengang blev der knyttet et fast bånd mellem de to søskende, et bånd som hold gennem livets genvordigheder og bar rørende frugter.

I begyndelsen af halvfjerdserne fik faderen forfæste i Halle. Forholdene forbedredes. Han opnåede en god fortjeneste i brunkulsolieindustrien, og som opfinder af Grudebetriebes i familierne er han blevet Harzens varige godgører.

Max konnte die Gewerbeschule in Halberstadt beziehen, die er glänzend absolvierte. Sein Vater suchte ihn in der damals aufblühenden Zuckerindustrie unterzubringen. So kam er 1871 als Volontär zu dem berühmten Direktor Bodenbender nach Wasserleben. Da dieser dem begabten Jüngling dringend zum Studium riet, schickte ihn der Vater in der Folge auf die Universitäten Berlin und Halle und die technische Hochschule in Berlin. Nach absolviertem Studium wurde er Assistent bei Bodenbender, hielt dann 1 Semester Vorlesungen an der Zuckerschule in Braunschweig, richtete 1875 die Zuckerfabrik Ciesar bei Florenz ein und machte von seinen Ersparnissen Reisen durch Italien, 1876 promovierte er in Göttingen mit der Dissertation: über Amidoderivate des Benzophenons und Azetons. »Sie haben mir mächtig auf den Zahn gefühlt«, äußerte er später lachend, »aber ich schaffte es«. Nach einer Kampagne bei Bodenbender, mit dem er eine Arbeit über die Glutaminsäure veröffentlichte, trat er 1876 - 77 seine erste Direktorstelle in Schwoitzsch b. H. an; aber schon 1878 übernahm er die Direktion der großen Zuckerfabrik Brottewitz b. Mühlberg a. d. Elbe.

Hier in Mühlberg lebte er sich ein; 19 Jahre wirkte er hier ununterbrochen organisierend, verbessernd und erweiternd. Von Jugend auf technisch hervorragend begabt - mit 4 Jahren baute er eine alte Uhr zusammen, und mit 8 Jahren konstruierte er eine Sonnenuhr, die auch das Datum anzeigte -, durch seine Schlosserzeit an die praktischen Griffe gewohnt, durch sein vielseitiges Studium mit weitem Blick versehen, fand er überall zu verbessern und Neues zu erfinden. Sein damaliger Assistent, Direktor Steffens, berichtet von den ganz neuartigen Maschinenanlagen, die damals geschaffen wurden, und den durchgreifenden Verbesserungen in den damals üblichen Arbeitsverfahren. Pauly allein gebührt das Verdienst, wie Prof. Herzfeld schreibt, das Elutionsverfahren seinerzeit lebensfähig gemacht zu haben, indem er zeigte, daß die Auslaugung des Melassekalkes nur unter Bewegung und nicht, wie Bodenbender annahm, in der Ruhe möglich ist. Pauly hat viele Verbesserungen in der Zuckertechnik bekannt gegeben; erwähnt sei sein Transporteur zur Füllung der Diffuseure. Das Hauptverdienst Paulys, das seinen Namen weltbekannt gemacht hat, liegt in einer noch heute überall verwandten Erfindung, die auf dem Verkochen von Saften unter Druck beruhte, des »Paulykochers« (1889) einer Erfindung, die über die Zuckerindustrie hinaus weitgehende Anregung hinsichtlich der besseren Warmeausnutzung beim Verdampfen von Flüssigkeiten gegeben hat. Wie segensreich sie gewirkt hat, geht daraus hervor, daß durch ihre Initiative der Kohlenverbrauch in der Zuckerindustrie um 30 % zurückgegangen ist.

En indgående værdigelse af dette af Paulys arbejdsområder må forbeholdes fagkredse. I dette tidsskrift må vi lægge vægten på en anden af Paulys beskæftigelser.

I Mühlberg stiftede Pauly også sin egen familie. I Dresden fandt han den kone, som er in treuer Liebe anhing og livet igennem bar på hænder. Af Klara, f. Kühner, modtog han sin søn og sin datter.

Fru Paulys interesser lå inden for de skønne kunster; men hun forstod at leve sig ind i Paulys interesser og understøttede ham i omgangen med hans folk. Hele fabrikken udgjorde snart en stor familie, hvis overhovede var Pauly og hans kone, og de talrige besøgende fra hele verden, som kom for at studere Paulys arbejde, fandt altid et gæstfrit hus, som det var svært at forlade igen.

Eigentümlichkeit Paulys war seine geistige Ruhelosigkeit und seine Vielseitigkeit. Von Jugend auf ein leidenschaftlicher Schmetterlingssammler - hat er doch um ein Haar sein Doktorexamen über der Jagd eines seltenen Schmetterlings verpaßt -, ein eifriger Geologe, Botaniker und Photograph, verwandte er sehr viel Zeit auf die Befriedigung dieser Liebhabereien und das damit verbundene Studium. Seine Mikrophotographien erregten Aufsehen. Wenn er dabei den Obstbaumschnitt und die Kultur als Meister beherrschte und als Geflügelzüchter und Bienenvater von weither wegen seiner Musteranlagen aufgesucht wurde, wenn er nah und fern wissenschaftliche Demonstrationsvorträge hielt, so ist es schwer zu begreifen, daß er dabei solch fundamental Leistungen auf seinem Fachgebiet zustande bringen konnte.

Es beherrschte ihn von Kindheit auf die Sehnsucht nach den Sternen, und es überkam ihn in diesen Jahren die Lust, sich selbst Linsen zur Beobachtung anzufertigen. Er begann Anfangs der achtziger Jahre ganz im Stillen mit kleineren Schleifversuchen und dem eifrigen Studium der praktischen Optik. Auf einer Ausstellung (Görlitz 1885) sah er ein Spiegelteleskop, dessen Spiegel ein Herr v. Schlicht geschliffen und Herr G. Meißner in Potsdam montiert hatte. Das veranlaßte ihn, mit Herrn v. Schlicht, einen Liebhaber der praktischen Optik, der auch für H. C. Vogel Spiegel und Objektivprismen angefertigt hat, in Beziehung zu treten. Bei ihm, den er in Potsdam besuchte, lernte er die ersten praktischen Kniffe der Flächenbearbeitung. Sehr rasch arbeitete er sich in die verschiedenen Methoden der Technik ein. Zwei intelligente Arbeiter aus der Zuckerfabrik, der Schmied August Schäfer und der Maurer Karl Tauchnitz, wurden für die Arbeit herangezogen, so daß der letztere die Schleifarbeit der erstere besonders die mechanischen Arbeiten übernahm. Zeitweise wurde noch eigene Feinmechaniker angestellt. Die praktische Erfahrung seiner Schlosserzeit und seine durch die Not gestalte Zähigkeit befähigten Pauly rasch, viele Schwierigkeit zu überwinden, die viele andere abgeschreckt haben, und sehr bald betrieb er die Schleiferei nicht mehr, um sich Fernrohre zum Beobachten zu bauen, sondern weg des Schleifens und Prüfens selbst, die ihn ganz in ihren Bann zogen. Sein charakteristischer Ausspruch: »Zucker machen kann jeder, aber der Zucker, den ich mache, soll der beste sein«, gab ihm auch hier den Maßstab.

Eigene Methoden der Rohbearbeitung des Glases, eigene Methoden zur Untersuchung des Materials und der Flächen wurden ersonnen. Oberstes Prinzip war Pauly, entgegen anderen Anschauungen, wenn irgend möglich die Form der Linsen streng der Rechnung entsprechend in aller Schärfe auszuführen und nur die durch Inhomogenitäten bedingte empirische Korrektion vorzunehmen, worin ihm allerdings kein zweiter gleich kam. Aluminiumtaster bisher ungekannter Genauigkeit und neu Prüfungsapparate aller Art wurden konstruiert. Die Radien ließ er sich meist von einem befreundeten Oberlehrer in Leipzig und später von ihm bekannten jüngeren Optikern in Jena rechnen, obwohl er sich anfangs auch selbst in Rechnungen versuchte. Besonderes Gewicht legte er auf die Vermeidung von Zonen und ersann besondere Kunstgriffe, ihr Entstehen möglichst gleich zu erkennen und zu verhüten. Die extrafokalen Bilder seiner späteren Objektive zeigten eine bis dahin unerhörte Zonenfreiheit, die jeden Astronomen erstaunen machte. Ebenso erkannte Pauly bald daß eine große Fehlerquelle bei den meisten Optikern durch die Verspannung der Linsen beim Auffuttern entstand. Er vermied daher das Kitten möglichst bei großen Linsen oder, wo er Kitten mußte, verwandte er die größte Sorgfalt, um Spannungen zu vermeiden. Später ersann er auch ein eigenes Verfahren, die strenge Parabelform seinen Hohlspiegeln zu erzielen.

Frem til begyndelsen af halvfemserne blev der kun anvendt maskiner, som var hånd- eller foddrevne; men de blev da af erstattet af maskiner med Kraftantrieb opstillet i kælderen på hans hus. En poleringsmaskine til flader på op til 600 mm [i diameter] blev bygget i 1895.

Med tiden blev der fremstillet en mængde finoptik i dette hobbyværksted [Liebhaberwerkstätte]: Kikkertspejle, prismer, prismesæt, kikkertobjektiver og okularer af enhver art. En del heraf gik til Teleskopspiegel, Prismen, Prismensätze, Fernrohrobjektive und Okulare aller Meißner i Berlin og andre, der monterede og solgte dem. Men en række linser gik umiddelbart videre til Liebhaber der Himmelskunde, og det for det meste så godt som uden beregning. Så snart Pauly var blevet overbevist om, at den pågældend alvrligt arbejdede på videnskabelig grund og stod uden midler, var der næsten ingen grænse for hans Freigebigkeit. Fra frmbringelserne i denne tid bør nævnes: et 6" objektivprisme til O'Gyalla (1886) og de to 10" objektivprismer til O'Gyalla; og Hereny (1893), den ene af hvilke vi kan takke for von Gothards tågespektre, desuden 8" objektivet til eget brug (1888), et 6" objektiv til Grinenko og et ligedant til Fauth (1891).

In die Jahre 91-94 fallen Paulys Versuche mit Apochromaten aus den neuen Gläsern Schotts, die, bei vollem optischen Erfolg, zwar die Unbeständigkeit dieser ersten neuen Glassorten erwiesen, zugleich aber die Anregung zur Fortsetzung der erfolgreichen Schmelzversuche Dr. Schotts bildeten. Es entstand u. a. damals ein 7" Apochromat für die Jenaer Sternwarte, ein 6" Apochromat fur die Berliner Urania, der 7" Apochromat für Fauth, mit welchem die Parallelbeobachtungen Fauths mit Brenner ausgeführt wurden. Versuche mit Gauß-Objektiven folgten, denen auch indirekt der 25 cm-Achromat des Unterzeichneten seine Entstehung verdankte.

Til Paulys eget obervatorium blev der i begyndelsen af halvfemserne efter udkast af vennen v. Konkoly monteret en 8-tommer og bygget en primitiv kuppel. Et passageninstrument af von Gothard og et Strasser-pendulur fuldstændiggjorde Paulys lille observatorium fra hvilket Solen og planeterne blev iagttaget ivrigt, men som hovedsageligt tjente til afprøvning af nye instrumenter.

Gennem sine kontakter med optikerne i Jena og med Dr. Schott kom Pauly i forbindelse med Abbe, der i Paulys uegennyttige og begejstrede arbejde fandt sit sympatiske modstykke. Da der derfor gennem venners tilskyndelse havde bestyrket sig den tanke, at påbegynde fremstillingen af astronomiske instrumenter i Zeiß-fabrikken, var det nærliggende for ham, at forsøge at vinde Pauly for foretagendet.

Paulys helbred havde lidt en del skade på grund af den dobbelte stilling. På trods af de mangeartede gøremål var han, som Sterten beretter, forblevet den øverste autoritet inden for sit egentlige erhverv og havde svarende til den stærkt voksende omsætning forløbende udviddet fabrikken og opretholdt den på højeste højde. Lægen rådede ham til at opgive den ene af side beskæftigelser. Han besluttede sig til fordel for optikken. "En anden kan også lave sukker, men ikke slibe større linser", mente han. Også ønsket om at beholde de [voksende] børn hjemme i huset i deres skoleår spillede ind.

Pauly fulgte nu kaldet mod Jena og tog det på sig som kompagnon at oprette en astronomisk afdeling på Zeiß-fabrikken den 1. april 1897. Såvel Schäfer som Tauchnitz ledsagede ham. De var herefter hans trofaste og utrættelige hjælpere på hvis behændighed og erfaring han kunne have tillid til.

Der var ikke let for Pauly at omstille sig fra den selvstændige stilling som direktør for en af de største sukkerfabrikker til en dog afhænging stilling på Zeiß-fabrikkerne, og det var for ham - den store organisator og geskæftigede forretningsmand - så afgjort en fejl; at skulle opgive sit [medejerskab] efter den store Abbe for at blive embedsmand hos Zeiß.

Under store vanskeligheder, som især skyldtes, at Pauly endnu ikke beherskede mekanisk instrumentbygning, blev de første store instrumenter konstrueret, og der blev indrettet nye arbejdsmaskiner.

Tiden gik med emsigt arbejde, og gennem en stadig udveksling af tanker med den geniale Abbé blev metoder og indretninger fuldkommengjorte. Overalt kunne den stille iagttager finde spor efter Paulys virke, også i andre afdelinger af Zeiss-fabrikkerne. Uden at han ville det og uden at de fleste bemærkede det, blev Paulys tilskyndelser hængende og bar frugt.

Teoretikerne H. Martin og A. König ydede begejstret støtte med nye optiske beregninger; herr Orth gav sit bedste i finmekaniske konstruktioner.

Pauly forstod af finde originale hjælpere inden for optik og instrumentbygning, nemlig astronomen W. Villinger (1902) og ingeniøren Fr. Meyer (1903), og satte således to fremragende mænd på de rette steder.

Gennem sit arbejde sikrede afdelingen sig snart stor anseelse inden for astronomiske kredse. Også de udsigtskikkerter og militære lyssignalapparater, som stort set blev konstrueret af Pauly selv, hjalp til at udbrede afdelingens gode ry i vide kredse.

Af større instrumenter, som under Payly udgik fra det nye institut, nævner jeg: den tredobbelte 150, 120, 120 mm refraktor til Simeis (00-04), 720 mm spejlteleskop til Königstuhl (01-04), 640 mm objektivprismet til Kap-observatoriet (02), zenitteleskopet til observatoriet i Jena (04-06), et 400 mm spejlteleskop til Innsbruck (03-05), et 1000 mm spejlteleskop til Bergedorf (08-11), en 145 mm UV-Petzval med 15° og 10° objektivprismer til Yerkes-Observatory (05, 11), den tredobbelte 360 mm refraktor til Neuchatel (08-10), ?" objektivet til Berlins observatorium (08-11), 350 og 300 mm objektiverne til Zürich (08-11), 340 mm astrografen til Bergedorf (09-11), 650 mm refraktoren til Babelsberg und den i 1914 påbegyndte, men på grund af krigen ufuldendte, 1200 mm spejlteleskop til det samme institut.

Gennem Paulys og hans medarbejderes indsats har storoptikken i Tyskland gennem disse 14 år overraskende udviklet sig mere og mere, og dens opblomstring vil stedse være knyttet til navnet Pauly.

Paulys sundhedstilstand gik i de seneste år synligt tilbage og af forskellige grunde følte han sig ikke længere vel tilpas i sin stilling; i 1912 fratrådte han sit hverv ved Zeis-fabrikkerne.

De sidste år af sit liv helligede han næsten helt til sin kone og sine børn. Men i al stilhed holdt han sin gamle videnskab, kemien, ved lige: Han arbejdede ivrigt med kolloider. Desværre forværredes hans sygdom, der fik næring af af krigen betingede genvordigheder og mangler. Den uforlignelige, gyldne humor, som tidligere var blevet så påskønnet af hans venner, havde forladt ham. Wehmutsvoll og bøjet af lidelserne afventede han døden, der rev ham fra os den 26. april 1917.

Som få kunne Pauly erkende evnerne hos folk og begejstre dem for et formål. Han veg ikke tilbage for nogen vanskelighed; alt hvad han påtog sig blev gennemført, omend ofte efter mange forbedringer. Han forstod at angribe alle problemer med iderigdom og et skarpt blik og fra mange forskellige sider. Alt hvad han tog i angreb, kom han til at mestre, men alsidigheden var også en fare for ham; den forhindrede ham nok i at nå endnu højere.

Mange, som ikke kendte Pauly på nærmeste hold, fik ikke helt fanget hans åndelige betydning. Det kommer sig at, at han var et beskedent og stille menneske, der ikke skubbede sig frem, men dog når man var sammen med ham altid var den inspirerende og givende part.

Astrowerkstatt um 1904 Max Wolf
Paulis astronomiske værksted, ca. 1904
Max Wolf, direktør for observatoriet på Heidelberg-Königstuhl

Königstuhl juli 1918. Max Wolf




Redegørelse vedrørende Urania-objektivet

Af Diplom-Astronom Hans G. Beck, Jena.

The story of the free gift of glass disks by Otto Schott to [Victor] Nielsen can be explained easily: When Scott started his work in Jena at the Glass Laboratories in 1884 he worked out a program to examine all possible varieties of combination of minerals. He executed a great number of tests, hundreds and hundreds. Because of the small sizes of the micro[scope] optics and the requirement for a prism to check the dispersion properties, the amount of glass for each test was not high.

However, it is recorded that Ernst Abbé, who was very much familiar with the work of Fraunhofer, proposed to Schott to smelt larger quantities for glasses that might be used for telescope optics. He suggested further to pour the glass fluid into a "form" of a cylindrical disk instead of a block of glass. By doing this Scott must have made a number of glass disks, but nobody in Jena had special experience in grinding and polishing larger sizes of lenses with high accuracy.

Ernst Abbé sent in 1866 his assistant Cars Czapski to Carl Bamberg, who was an apprentice of Carl Zeiss, and who made astronomical equipment in a workshop in Friedenau near Berlin. Czapski calculated two objectives, that were made at Bambergs workshop. But the glasses used, phosphorcrown and baratflint, were sensitive to the influence of the atmosphere. At that time Max Pauly used the new Jena glasses before he joined Zeiss in 1897.

Thus it is explained why the mounting of the lens shows no number. There is a further objective by Max Pauly in Frankfurt a. Main at the observatory of the Physikalischer Verein.





Retur!

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Opdateret den 10.02.2008